Internet Basics (3): Was ist HTML?

Unter „Hypertext Markup Language“ (kurz: HTML) versteht man die Auszeichnungssprache im Internet, in der Websites geschrieben sind. Sie gibt den Aufbau der Internetseite vor.

Da unbedingt einheitliche Standards für das wachsende World Wide Web notwendig waren, wurde 1994 das W3C (World-Wide-Web-Consortium) gegründet. Es ist seitdem die Institution für Standards innerhalb der Internetcommunity. Auch die jetzige HTML-Version HTML 5 wurde 2014 vom W3C eingeführt.

Mit HTML wird generell eine Struktur aufgebaut, um Inhalte wie Bilder, Texte oder Links darzustellen, und Überschriften und Textsorten zu definieren. Mit einfachen Elementen, den sogenannten „Tags“ als auch inhaltsleeren Elementen wie (erzeugt eine horizontale Linie) wird die vollständige Struktur einer Website definiert.

Ein Beispiel: Eine Hauptüberschrift wird mit <h1> Hauptüberschrift </h1> festgelegt, wobei das „h“ in „h1“ für „Heading (Überschrift)“ steht. Der Browser liest den Text und zeigt ihn nach den angegebenen Elementen entsprechend strukturiert an. Beim Beispiel der Überschrift wird das Element größer und dicker als normaler Text dargestellt.

Die HTML Tags, beispielsweise <ul> für unordered list – ungeordnete Liste – und deren Elemente <li> sind deutlich erkennbar


Es ist möglich, HTML von jedem Texteditor aus zu schreiben. Wichtig ist, die Öffnungen und Schließungen der Tags nicht zu vergessen und das HTML-Dokument auch mit der Endung „.html“ abzuspeichern. In einem auf HTML ausgelegten Editor ist das Erzeugen des Codes jedoch weitaus einfacher und schneller als in einem simplen Texteditor. Diese Editoren überprüfen den Code selbstständig auf seine Richtigkeit, kennzeichnen die verschieden Tags mit unterschiedlichen Farben und bieten automatisch eine übersichtliche Strukturierung des Inhalts. Sie beinhalten oft auch Funktionen, die den Umgang mit CSS (z.B. zusammenklicken von Designs wie in Word) oder JavaScript erleichtern.

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